Trinis Glück

BLOG 20.Alles lief jetzt wunderbar !
Es war für uns schwierig, Trini, nachdem sie auf die Beine gestellt war, aus der Box herauszukriegen, denn ihre Beine trugen sie noch nicht. Sie zitterte vor Schwäche, hatte aber volles Vertrauen zu uns. Das half enorm, denn Tiere in diesem Zustand fürchten sich oft so vor den Menschen, dass Rettungsaktionen im Feld und Rehabilitation in der Herberge sehr kompliziert werden und wir manchmal Verletzungen davontragen.

BLOG 26.Als Trini in dem für sie bestimmten Paddock ankam und die Bäume, die ihn beschatteten, den grossen Liegeplatz voll mit weichem Stroh und die Wanne mit sauberem Wasser sah, wieherte sie wie ein Tenor und versuchte erste eigene Schritte. Sie war das Glück selbst.

BLOG 23.Sie wusste nicht, was sie zuerst tun sollte: essen, trinken, die Kameraden von nebenan begrüssen… Wir nutzten die Gelegenheit, um ihre am ganzen Körper verstreuten Wunden zu behandeln und sie zum zweiten Mal gründlich zu untersuchen, während sie, so schnell sie konnte – drei Zentimeter pro Stunde ! – von einer Ecke zur anderen lief.

trini miedo 1.Die hohen Kosten, unsere Müdigkeit, Angst und die schlaflos verbrachten Nächte schienen sich auszuzahlen. Während weiterer vier Tage wachte Luciano bei Nacht, Jörg versorgte die übrigen Tiere, Lucio verabreichte die Medikamente, Kira und Caroline sorgten für die Ställe und die Kleintiere, und meine Schwester und ich kümmerten uns um die Angelegenheiten des Vereins, neu eintreffende Anzeigen und alle übrigen Arbeiten. Ein weiteres gerettetes Tier macht einen froh und verleiht einem Kräfte. Irgendwie würden wir die Kosten schon decken können …

BLOG 2.

Bis der fünfte Tag anbrach und wir Trini wie auf dem nebenstehenden Photo vorfanden. Plötzlich schien wieder alles verloren. Sie konnte ihre Zunge nicht im Maul halten und ihr Blick verriet die Angst, die sie verspürte. Sie war wieder dehydratiert und ihre Temperatur war plötzlich auf 39,4 Grad gestiegen und stieg weiter. Wir waren wie vor den Kopf geschlagen und José María war verzweifelt. Alle unsere Mühen schienen vergeblich gewesen zu sein. Was war nur mit unserem Patienten los ?
Wir erklärten einmal mehr den Notstand, wussten aber nicht, was dahintersteckte.

CyD Santa Maria

La Asociacion CYD Santa Maria se ocupa de la recuperacion y reubicacion de especies animales maltratadas, en especial caballos