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SMALL ONE

Was wir mit Small One und anderen erlebten, hat uns veranlasst, Anträge zur Übernahme von Pferden zunehmend kritischer zu prüfen. Der kleine Kerl hatte, bevor er zu uns kam, ein miserables Leben. Er war ausgehungert und hatte grosse Schwierigkeiten, sich einzuleben. Er kam aus seiner Ecke nicht heraus, und wenn sich ein anderes Pony oder ein Mensch näherte, floh er in panischer Angst. Es hat viel Anstrengung und Geduld unsererseits gebraucht, bis sein Vertrauen wiederhergestellt war. In diesem Moment erschien eine Familie, die ihn als Beistellpferd und als Gefährten für eins ihrer Kinder haben wollte und die ihn übernahm. Nach drei Jahren aber gaben sie Small One an uns zurück mit der Begründung, ihr anderes Pferd sei gestorben und ihr Kind habe nun genügend Nutzen aus ihm gezogen, deshalb „brauchten sie ihn nicht mehr“ ! Wie kann jemand so etwas sagen, nachdem ein von ihm adoptiertes Tier ihm drei Jahre treu gedient hat, und es zurückgeben, als ob es ein Spielzeug wäre ?

Wegen Fällen wie diesem sind wir bei der Auswahl der Familien so überaus streng. Doch sogar dann können wir uns manchmal irren …

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