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Marilyn, Siloé und Luna

Dieses Pony nannten wir Marilyn weil es – ist ja klar – wie Marilyn Monroe war: blond, sanft und feminin. Wir retteten es zusammen mit einer Anzahl anderer Tiere, die von ihren Besitzern verlassen worden und in akuter Gefahr waren, von einem Zug überfahren zu werden. Auf dem Photo von seiner Rettung (Bild Nr. 6) sieht man noch den Strick, mit dem Marilyn monatelang gefesselt gewesen war. Obwohl wir seit Jahren gegen diese absurde Methode, die den Tieren so schadet, kämpfen, sehen wir in Andalusien und anderen Gegenden Spaniens immer noch gefesselte Pferde. Die Fesseln dienen dazu, die Fortbewegung des Tieres einzuschränken und es daran zu hindern, sich zu weit von seinem Stall zu entfernen. Doch sie verursachen an seinen Beinen Wunden, Geschwüre und Wurmnester – im besten Fall ! In CYD haben wir schon viele infolge von Fesseln verendete Pferde gesehen. Wenn das Tier fällt, sich ein Bein bricht oder sich auf andere Weise verletzt, vergehen meistens zu viele Stunden, bis der Besitzer erscheint. Für solche Fälle macht es allerdings wenig Unterschied, ob er kommt, denn ein grosser Teil der Leute, die ihre Pferde fesseln, würden ohnehin keinen Tierarzt rufen. Siloé kam zusammen mit ihrer Mutter Marilyn in die Herberge, ihre Schwester Luna wurde hier geboren. Beide Fohlen leben heute in Holland, Siloé bei einer Familie, Marilyn und Luna bei einer anderen.

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